Pressemitteilungen
Wir trauern um Siegfried Stange
(22.12.11)
Bautzen/Weißwasser: In tiefer Trauer müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir nach kurzer, schwerer Krankheit und für uns plötzlich und mitten in den Planungen für das Jahr 2012, unseren hoch engagierten Kollegen BVMW-Kreisgeschäftsführer Siegfried Stange verloren haben. Er verstarb mit 67 Jahren am 20.12.2011.
Am 05. Januar 2012 ist ab 14.00 Uhr Zeit auf dem Friedhof Weißwasser Abschied zu nehmen und seiner Frau Hannelore, wie allen Angehörigen unsere tiefe Anteilnahme zu versichern. Wir alle, der BVMW, die Mitglieder, Freunde und Partner aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft haben einen schmerzlichen Verlust zu erleiden.
In einer Feierstunde ab 15.30 Uhr im Hotel Kristall wird der BVMW Siegfried Stange gedenken. Die Beisetzung findet später im engsten Familienkreis auf dem heimischen Friedhof statt.
Seit 01.03.1994 hat Siegfried Stange als BVMW-Kreisgeschäftsführer den Kreisverband im Gebiet Weißwasser-Bad Muskau-Niesky zu einem geachteten Teil der BVMW-Familie aufgebaut und in den BVMW-Oberlausitz integriert.
„Siegfried Stange war immer vor Ort, aber auch zu Treffen in Sachsen und deutschlandweit für seine Region mit dem ihm eigenen Stil und mit Freude tätig. Er ist und bleibt in unseren Herzen als ein Freund und Streiter für die Interessen des Mittelstandes und zum Wohle der Oberlausitz – das ist uns Verpflichtung!“ erklärte BVMW-Regionalgeschäftsführer Wilfried Rosenberg.
Alle geplanten Projekte werden weiter geführt. Frau Stange steht auch in nächster Zukunft als Ansprechpunkt zur Verfügung. In einem baldigen Treffen mit dem Unternehmerrat und einem noch im Januar durchzuführenden Unternehmerabend wird beraten, wie die schmerzliche Lücke von Siegfried Stange schnell geschlossen werden kann und der BVMW im Interesse der Unternehmer weiter gestärkt wird.
Für Rückfragen und Informationen steht Ihnen die Regionalgeschäftsstelle Bautzen zur Verfügung.
Für Theater-Kalender spenden
und gegen Kürzungspläne protestieren!
Wer am Standortfaktor Theater rüttelt, gehört öffentlich
auf den Prüfstand!
(05.12.2011)
Bautzen: Mit Betroffenheit und Protest nehmen Unternehmer zum letzten Business-Theater-Treff des Jahres die möglichen Auswirkungen der durch den Stiftungsrat für das sorbische Volk getroffenen Entscheidung zur Kenntnis.
Der Anlass der Beratung war zunächst ein anderer: Besichtigung der Sozietät. Es stärkt den Optimismus der Unternehmer, wenn nach Burgtheater und Haupthaus jetzt der letzte Abschnitt vollendet wird und zur Attraktivität des Standortes beiträgt. Darauf zielt die nachhaltige Unterstützung des DSVTh durch den BVMW-Oberlausitz mit heute 11 Unterprojekten ab.
Den Neuesten – den Theater-Kalender 2012 „Unbeschreiblich weiblich“ – übergaben wir gerade der Öffentlichkeit. Sponsoren haben dazu beigetragen den Kalender zu finanzieren. Für eine 5€ Spende von (an der Theaterkasse) erhalten alle Bürger den Kalender und bekunden so auch ihr Interesse am Erhalt des DSVTh mit allen Sparten.
So kann jeder zeigen wie wichtig ihm ein von Deutschen und Sorben geschaffenes Theater ist.
Von der Stiftung für das sorbische Volk haben wir bisher nur spaltende
Versuche erlebt!
Das DSVTh ist ein Alleinstellungsmerkmal und die Puppenbühne sowieso.
Das wissen wir spätestens seit 50 Jahre Puppenbühne in Sachsen.
Die wieder aufkommende Diskussion über Fusionspläne mit Görlitz erteilen wir eine klare Absage, weil das keine Lösung ist. Die Gewerbesteuereinnahmen im Kreis Bautzen sind 5,8% gestiegen, der Freistaat nimmt mehr Steuern ein wie je zuvor und an Kultur als Bildungsauftrag soll gespart werden?
Wir fordern von Stiftung und Kreistag eine nachhaltige Politik zur Entwicklung
des DSVTh! „Wer am Standortfaktor Theater rüttelt, gehört
öffentlich auf den Prüfstand‘“ erklärt BVMW-Regionalgeschäftsführer
zum Business-Theater-Treff.
Bautzen und die Bautzener müssen ihre Rolle als
Lokomotive für die Oberlausitz anerkennen!
(27.09.2011)
im Zusammenhang mit Lauencenter-Bau
- Der Bau des Lauen-Centers ist nach allen vorgelegten Erkenntnissen
das Beste was Bautzen und der Oberlausitz bei der Handelsentwicklung
passieren kann!
Als Regionalverbund im BVMW sprechen wir uns für den Bau aus, weil damit heute noch abfließende Kaufkraft in der Region gehalten wird und Bautzen seine Rolle als attraktives Zentrum der Region besser realisiert. Die meisten Stadträte sehen sich auch in dieser Verantwortung.
Wenn jetzt der Ruf nach einem Bürgerentscheid lauter wird, ist das aber ein Zurückdelegieren der Verantwortung an den Bürger, eher lediglich Rückversicherung die sich gegen die Prinzipien einer parlamentarischen Demokratie wendet.
Wir sind nach unseren vielen Gesprächen und Diskussionsrunden auch sicher:
Die meisten Bautzener wollen das Lauen-Center und die Bebauung der Hochhausfläche! Da es sich hier um einen eher komplizierten Entscheidungsprozess handelt, hilft ein Bürgerentscheid bei der Entscheidungsfindung nicht wirklich weiter. Es entstehen unnötiger Zeitverzug und mehr Kosten!
In den Diskussionen wird auch immer wieder mal vergessen, dass die Fläche nicht der Stadt gehört, d.h. über das Eigentum von Bautzener Bürgern entschieden werden soll – das ist schon ein merkwürdiges Verständnis, von denen die da gern einen Park entstehen lassen wollen.
Die Stadt hat 9 Thesen aufgestellt, die wir voll inhaltlich als Leitlinie unterstützen.
- Als branchenübergreifender und für die gesamte Oberlausitz
tätiger BVMW Regionalverbund betreiben wir keine Klientelpolitik
für eine besondere Personengruppe und für einen besonderen
Standort.
Es geht um die Frage wie der Standort Bautzen in einem Veränderungsprozess auch zukünftig funktionieren muss, damit er attraktiv vor allem für Unternehmen ist, die die Wertschöpfung von außen in die Region holen und wie sich die Oberlausitz im Wettbewerb im Besonderen mit Dresden aufstellt?
Wenn ein Investor und mit diesen kompetente Mieter jetzt zur Verfügung stehen, sollte das als Zeichen der Stärke gewertet werden auf dem es aufzubauen gilt.
Es macht auch wenig Sinn sich den Kopf des Investors – eines Mittelständlers - zumachen, der bereit ist auch städtebauliche Anforderungen zu erfüllen und auch will das eine Aufwertung des Standortes als Ganzes erfolgt.
- Unternehmen stehen im innovativen Wettbewerb um den Kunden, das kann
den Kunden nur freuen. Je besser die Unternehmen das für sich verinnerlichen
bewältigen sie im Abwägen von Chancen und Risiken die neuen
Herausforderungen. Ein struktureller Wandel der Einzelhandelsstrukturen,
wo Magnetmärke die Impulsgeber sind, steht auf der Tagesordnung.
Das betrifft die verschiedensten Sortimente, das Agieren mit Online-Angeboten
und in sozialen Netzwerken.
Auch wenn der Centerbau nicht kommt, wird es zu Veränderungen, nicht nur verbunden mit der Abwanderung der Kaufkraft, kommen! Der Wusch von einigen Einzelhändlern nur bestimmte großflächige Anbieter anzusiedeln ist unrealistisch, weil es ein Center eben nur mit einem Mieter-Mix über 10.000m² geben kann und außerdem ja in Bautzen die Verdrängung gerade auch durch die gewünschten Magnetmärkte (Elektronik / Parfümerie / Mode) am größten ist.
Die Herausforderung ist, wie die Umbrüche auch gemeinsam mit der Stadtverwaltung im Vorwärtsgehen bewältigt werden können. Der Bau des Lauen-Centers ist deshalb ein Impuls für die bessere Gestaltung des Stadtmarketings, der branchenübergreifenden Kommunikation zwischen den Unternehmern.
Stadtentwicklung ist immer weniger nur eine Frage des Einzelhandels, auch wenn der Dialog mit konkret betroffenen mittelständischen Einzelhändlern geführt werden muss und denen besondere Unterstützung angeboten werden sollte. Im Übrigen haben sich Bautzener Einzelhändler auch bei der Ansiedlung des Kornmarkt-Centers schnell angepasst. Je früher Entscheidungen fallen, je mehr Zeit und Chance bleibt zu reagieren!
- Stadtentwicklung für Bautzen muss der Zentralitätsfunktion
der Stadt Rechnung tragen. Das bezieht sich auf kurze Wege im Wirtschaftsraum
Oberlausitz, wie auch die Beseitigung eines ruinenhaften Schandflecks
mit wenigen öffentlichen Mitteln. Auch der Denkmalsschutz hat an
dieser Stelle wenig öffentliches Interesse, wo beim Nichts Tun
der Verfall ohnehin kommen wird
Von besonderer Bedeutung ist aber mit der Fertigstellung der Westtangente ein neues Verkehrskonzept für die Stadt. Über neue Wegebeziehungen der Kompaktheit der oberzentralen Mittelstadt Bautzen starke Impulse zu verleihen, könnte Einwohnern und Besuchern auch verdeutlichen wie sich Bautzen dynamisch weiter entwickelt, es sich lohnen könnte sich unweit von Dresden anzusiedeln.
Mittelstandstag der Oberlausitz
BVMW-Regionalgeschäftsführer Wilfried Rosenberg: Innovationsklima
mit Partnern verbessern und Projekte ausbauen
Bautzen, 19.05.2011: Wie bereits angekündigt, findet der traditionelle Mittelstandstag Oberlausitz am 31. Mai 2011 statt. Unter dem Motto „Potenziale in Wertschöpfung ummünzen“ erwartet die Teilnehmer im Bautzener Theater ab 13.00 Uhr ein informatives, branchenübergreifendes kompaktes Programm.
Der nunmehr 11. Mittelstandstag wird vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft; BVMW-Oberlausitz, organisiert und rechnet auch dieses Jahr mit rund 200 Teilnehmern; auch über die Grenzen der Region.
Mit prominenten Rednern soll aufgezeigt werden, für welche Kompetenzen
die Oberlausitz stehen will und sich das Netzwerk des Mittelstands stetig
entwickelt.
Staatssekretär Roland Werner, Sächsisches Ministerium für
Wirtschaft und Arbeit, wird informieren, wie der Freistaat die Straßenverkehrsinfrastruktur
zukünftig gestalten will. Erstmals in dieser Runde der Mittelständler
wird die neue Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für
Arbeit in Bautzen, Frau Shirin Kahabiri-Bohr, sprechen.
„Es ist uns besonders wichtig zu verdeutlichen, wie es immer besser gelingt, die Kooperationen im Sinne der Schaffung eines Innovationsklimas mit anderen Partner zu verbessern und mit konkreten Projekten auszubauen“, erklärte BVMW-Regionalgeschäftsführer Wilfried Rosenberg das Anliegen des Mittelstandstages.
Das Programm ist auf www.mittelstand-oberlausitz.com einzusehen; dort
ist auch eine elektronische Anmeldung möglich. Schriftliche Einladungen
sind gerade an die Mitglieder und Partner unterwegs.